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Die NRZ schrieb am 26.12.2004 (Einige Auszüge)
Für Jana Freund gibt´s die 10,0!
24-jährige Weezerin hat es mittlerweile zur erfolgreichsten deutschen Bundeschampionatsreiterin gebracht.
Applaus brandet auf! Immer lauter wird die Woge der Begeisterung! Auf
einen wie ihn haben die rund 2500 fachkundigen Zuschauer auf dem
Bundeschampionat 2004 Anfang September in Warendorf gewartet: Lord
Loxley. Der fünfjährige Rheinländer Hengst, im Besitz des Ferienhofes
Stücker in Weeze, scheint an diesem Tag konkurrenzlos. Seine Reiterin
Jana Freund, Pferdewirtschaftsmeisterin der Hengststation Wilbers,
wächst mit ihm einmal mehr über sich hinaus: Eindrucksvoll erlangen sie
den Titel des Bundeschampions mit der Traumnote 9,5. "Ein Pferd mit
Weltklasseniveau", bringt es der Richter auf den Punkt.
Dies war nur die Krönung einer überaus erfolgreichen Saison: Der
rheinische Braune konnte seine Ausnahmestellung bereits zwei Monate
zuvor bei der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde in Verden an
der Aller unter Beweis stellen. Lediglich sechs fünfjährige deutsche
Pferde waren in einer Vorauswahl für würdig befunden worden, die
Republik zu vertreten. In einem internationalem Starterfeld von 40
hochklassigen Pferden aus allen Teilen der Erde wurde Lord Loxley mit
seiner erst 24-jährigen Reiterin sensationell Vizeweltmeister! Klar,
dass daheim, auf dem Wilberschen Hof in Wemb noch immer ein Glückwunsch
der Belegschaft die Eingangstür zum gemütlichen Reiterstübchen
schmückt: "Herzlich willkommen dem Vizeweltmeister!"
Nicht nur mit Lord Loxley sorgte Jana Freund in diesem Jahr für
Schlagzeilen. Auch Sandro Classic, ein dreijähriger Hengst, wurde in
2004 mit ihr Bundeschampion. Zwei Mal gab es von den Fremdreitern die
Traumnote 10,0.
Vor den Erfolg haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt. Jana
Freund reitet seit elf Jahren für ihren Chef Josef, genannt Jüppi
Wilbers und hat es in dieser Zeit zur erfolgreichsten deutschen
Bundschampionatsreiterin gebracht. Bereits 13 Mal wurde ihr diese
begehrte Schärpe in Warendorf umgehängt! Aber nicht nur auf dieser
inoffiziellen Meisterschaft der jungen Pferde machte sie spektakulär
von sich Reden, mittlerweile bringt sie es auf 14 Dressur-Siege in der
schweren Klasse! In Kürze verleiht ihr die Deutsche Reiterliche
Vereinigung - der Dachverband aller Züchter, Reiter, Fahrer und
Voltigierer in Deutschland mit mehr als 750 000 Mitgliedern - dafür das
Goldene Reitabzeichen.
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RHEINLANDS REITER-PFERDE, Ausgabe 10/2003:
Bundeschampionate 2003 in Warendorf
Neben vielen Highlights war sicher die Klasse der 4-jährigen
Warmbluthengste für das Rheinland ein sensationeller Erfolg. Neben dem
überragenden Belissimo hatte auch der rheinische Spitzenhengst Lord
Loxley von Lord Sinclair - Weltmeyer eine große Fangemeinde und wurde
viel besprochen. Lord Loxley aus der Zucht des Gestütes Sonnenhof,
Belgien konnte am Ende vierter deutschlandweit bei den 4-jährigen
Hengsten werden und wurde Jana Freund hervorragend dargestellt. Lord
Loxley wurde vor allem auch von vielen Interessenten begutachtet und
es wurden Traumsummen für diesen Spitzenhengst geboten. Sein exzellenter
erster Fohlenjahrgang unterstreicht die Bedeutung dieses Rheinländers.
Lord Loxley von Lord Sinclair – Weltmeyer, vierter bei den 4-jährigen
Hengsten, Reiter: Jana Freund, Besitzer: Ferienhof Stücker, Weeze,
Züchter: Gestüt Sonnenhof, Belgien
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RHEINLANDS REITER-PFERDE, Ausgabe 9/2003:
Erste Jahrgänge von Lord Loxley und PradoZwei Hengste , die auf verschiedenen Schauplätzen ihren ersten Jahrgang
präsentieren, sollen hier besonders angesprochen werden, Hengste, die
aufgrund ihrer Rangierung bei der Körung und aufgrund ihrer bisherigen
Erfolge ganz besonders im Mittelpunkt des Interesses stehen.
Prado
Der rheinische Reserve-Sieger-Hengst der Hauptkörung 2001, der typvolle
Polytraum-Sohn aus der Zucht von Heinrich Willmsen, Kerken, Aufzüchter
Sonnenhof, St. Vith in Belgien und heute im Besitz des
nordrhein-westfälischen Landesgestüts Warendorf, zählt zu den
aktuellsten Junghengsten in Nordrhein-Westfalen. Der aus einer Lancer
II Mutter gezogene Hengst hat den 30 Tage-Test eindrucksvoll
gewinnen können, um dann auch im 70 Tage-Test sein hohe Einschätzung zu
bestätigen. Prado entstammt einer absoluten Spitzenmutter, ist doch
seine Mutter zum einen bei der Stutenprüfung nachhaltig aufgefallen,
zum anderen hat sie das Rheinland als Staatsprämienstute bei der
Bundesstutenschau erfolgreich vertreten. Die hoch interessante
Kombination der Spitzenhengste Polydor, Frühling und Lancer II,
verbunden mit Typprägung und Leistungsveranlagung haben dann auch
gleich im ersten Jahr zu einer vollen Deckliste geführt und auch in
seinem zweiten Deckjahr war Prado entsprechend genutzt. Da die
Westfalen mit ihren Fohlenschauen etwas eher beginnen, kam schon gute
Kunde von unserem Partnerverband, denn die ersten Prado Fohlen, die in
Westfalen gesichtet wurden, gingen fast ausnahmslos an der Spitze und
wurden sehr gut besprochen. Auch im Rheinland waren auf den ersten
Schauen Prado Fohlen zu sehen, die sich durchweg durch Typ und
sportliches Auftreten ganz besonders positiv darstellten. Einige sehr
gute Fohlen waren so im Kreis Viersen sowie im Kreis Mettmann weit
vorne rangiert. Die meisten Fohlen wurden verständlicherweise im Kreis
Kleve auf dem Schauplatz in Goch-Heidhausen gezeigt, wo annähernd 20
Prado Fohlen eine sehr gute Übersicht über seine Vererbungsleistung
geben konnten. Bei sehr moderner Typprägung und sehr markantem
Auftreten hätte man sich hier und da noch etwas größere Linierung
gewünscht, einige Fohlen hätten noch etwas dynamischer gehen können,
wobei man hier etwas zu hohe Erwartungen an den Tag legte, denn
erfahrungsgemäß wird die Springeignung der Prado Nachkommen sicher im
Vordergrund stehen, auch was die Auswahl der zugeführten Stuten
anbetrifft. Insgesamt ein sehr erfreulicher erster Jahrgang, wobei
nicht weniger als 4 Fohlen zur Eliteauktion zugelassen werden konnten.
Zahlreiche Fohlen konnten gleich auf den Schauplätzen den Besitzer
wechseln, aus sehr gut durchgezüchteten Springlinien waren die Fohlen
hoch begehrt. Prado, wie gesagt, auch 2003 sehr gut genutzt, wird
hoffentlich seinen Standort in Goch-Heidhausen behalten, denn es hat
sich gezeigt, dass die Hengste, die längere Zeit ihre Aufstellung in
Heidhausen hatten, stets Karriere gemacht haben. Die sachliche
und korrekte Arbeit des langjährigen Deckstellenvorstehers Koller ist
sicherlich mitverantwortlich dafür, dass Heidhausen auch in Zukunft an
Stellenwert nicht verlieren wird.
Lord Loxley
Lord Loxley, der bei der Hauptkörung 2001 vielbesprochene Lord Sinclair
Sohn, entstammt einer Mutter, die den großen Weltmeyer zum Vater hat.
Weltmeyer als Bundeschampionats-Sieger und Vater bis hin zum Grand Prix
erfolgreicher Dressurpferde hat europaweit einen Stellenwert als
Dressurpferdevererber und so war man auf die Nachzucht des exzellent
gezogenen Lord Loxley sehr gespannt. Lord Loxley selbst bereits
dreijährig erfolgreich bei Championatsprüfungen sowie im ländlichen
Turniersport konnte auch in diesem Jahr als vierjähriger bei schwersten
Konkurrenzen nachhaltig überzeugen und erste Dressurprüfungen
dominieren. Der immer schöner und markanter werdende Hengst,
aufgestellt bei der Station Wilbers in Weeze, stammt aus der Zucht des
Gestütes Sonnenhof, St. Vith, Belgien. Die Mutter des Lord Loxley
lieferte zahlreiche Fohlen aus unterschiedlichsten Verbindungen, die
ausnahmslos zur Spitzenklasse zählen. Der erste Sohn der Weltlady
stammt vom Lauries Crusador xx und konnte in jungen Jahren
Reitpferdeprüfungen sowie Dressurpferdeprüfungen gewinnen. Weitere
Nachkommen aus der Verbindung mit Rohdiamant und Jacquare gingen als
Fohlen an der Spitze und erhielten dreijährig die Staatsprämie.
Letztendlich waren alle Fohlen dieser Stute hoch begehrlich, was dem
Mutterstamm des Lord Loxley besonderen Stellenwert zuweist. All diese
Informationen vor Augen, war man natürlich sehr gespannt, wie sich die
Nachzucht präsentieren würde. Fohlen waren auf vielen Schauplätzen,
maßgeblich jedoch in Goch-Heidhausen. Bester Hinweis auf die Qualität
waren die zahlreichen Verkäufer der Lord Loxley Fohlen, die in größerer
Zahl in die Hand renommierter Hengstaufzüchter gelangten. Alle Fohlen
zeigen weit überdurchschnittliche, sehr auffallende Bewegung. Bei
zuweilen etwas tief angesetzten Hälsen zeigt sich sehr deutlich, dass
die Fohlen aus edleren Müttern mit einem entsprechenden Anteil des
Trakehner- oder Vollblutes ganz besonders zu imponieren wussten.
Insgesamt sehr wüchsige, starkknochige Fohlen mit sehr viel Dynamik.
Die kontinuierlich erfolgreiche Präsenz des Lord Loxley auf den
Turnieren wird sicherlich dazu beitragen, dass die Nachzucht hoch
aktuell bleibt. Erfreulicherweise konnte eins der ganz besonders
attraktiven Lord Loxley Fohlen für die Auktion gewonnen werden,
welches sicher in Münster-Handorf beste Werbung für den Hengst
darstellt. Wie im Jahr 2002 wird Lord Loxley auch in diesem Jahr das
Rheinland beim Bundeschampionat vertreten und aufgrund seiner
erstklassigen Dressurveranlagung ist auch 5- und 6-jährig in den
Dressurpferdeprüfungen seine Präsenz in Warendorf mehr als
wahrscheinlich.
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RHEINLANDS REITER-PFERDE, Ausgabe 5/2003:
Stutenprüfung in Wickerath - Exzellente Stimmung im sonnigen Schlosspark
Siegerstute der Stationsprüfung wurde eine 3-jährige Tochter des
Riccione, gezogen aus einer Mutter von Weltmeyer, die bereits den
gekörten Lord Loxley hervorbrachte. Ricciona stammt aus dem
Premierenjahrgang des Riccione, der schon den Reservesieger der
Hauptkörung 2002 hervorbrachte. Die 3-jährige Siegerstute stammt aus
der Zucht des Gestütes Sonnenhof, Belgien, und wurde als Fohlen über
das Rheinische Pferdestammbuch vom heutigen Besitzer, der Familie
Michels aus Heimbach, erworben.
Die Siegerstute der Stationsprüfung Ricciona aus dem ersten Jahrgang
des Riccione. Die Mutter der Ricciona, die Weltmeyer-Tochter Weltlady
lieferte bereits zahlreiche hochbenotete Staatsprämienstuten, sowie
exzellente Nachkommen, wie unter anderem den gekörten und seinen ersten
Jahrgang präsentierenden Lord Loxley von Lord Sinclair.
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RHEINLANDS REITER-PFERDE, Ausgabe 2/2003:
Die NRW Hauptkörung in Münster-Handorf erhielt glänzende Kritiken
Beim VTV Championat ebenso strahlend wie bei seinen Turnierauftritten,
der Prämienhengst Louis Le Bon von Lancer II – Mephistopheles aus der
Zucht des Gestütes Sonnenhof, St. Vith. Louis Le Bon präsentierte im
Jahr 2002 einen überragenden Fohlenjahrgang.
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